Förderverein Invalidenfriedhof e.V.


Chronik des Fördervereins Invalidenfriedhof e.V. von 2009



Unter Teilnahme vom mehr als 100 in- und ausländischen Mitgliedern und Gästen unseres Fördervereins begann die 15. Ordentliche Mitgliederversammlung am 27. Juni 2009 traditionsgemäß wieder mit einer Kranzniederlegung mit militärischen Ehren am Grabmal des preußischen Heeresreformers, General Gerhard von Scharnhorst.












Soldaten der 8. Kompanie des Wachbataillons beim Bundesmnisterium der Verteidigung hielten Ehrenwache.

 
Kranzniederlegung am 27.06.2009

Ehrenwache



Anschließend lud der stellvertretende Landeskoservator im Landesdenkmalamt Berlin, Leitender Gartenbaudirektor Dr. Ing. Klaus-Henning von Krosigk (rechts im Bild), zu einem Rundgang über den Invalidenfriedhof ein.

Dabei wurden u.a. eingeweiht:

Siehe auch nachfolgende Bilder von den Gedenkreden an den Gräbern:

 
Dr. Ing. Klaus-Henning von Krosigk rechts im Bild



Gedenkrede von Dr. jur. Hartwig Cremers, Saabrücken) an der restaurierten Grabstätte von Generaloberst Hans Hartwig von Beseler.

 
Gedenkrede von Dr. jur. Hartwig Cremers am Grab von Beseler



Gedenkrede von Raoul Freiherr von Beaulieu-Marconnay, Sessenheim/Frankreich, an der restaurierten Grabstätte von Leutnant Olivier Freiherr von Beaulieu Marconnay.

 
Gedenkrede von Raoul Freiherr von Beaulieu-Marconnay




Gedenkrede von Prof. Dr. Christian Scheer, Bonn, an der restituierten Grabstätte von Friedrich von Holstein.

 
Gedenkrede von Prof. Dr. Christian Scheer am Grab von Holstein



Gedenkreden von

  • Manfred Freiherr von Richthofen, Berlin (links im Bild), und
  • Oberstleutnant Dr. Hans-Joachim Ruff-Stahl, stellvertretender Kommodore des Jagdgeschwaders "Richthofen", Wittmund (Bildmitte),

an dem Gedenkstein für Rittmeister Manfred Freiherr von Richthofen, "Der Rote Baron".

 
Redner am Gedenkstein von Richthofen



Den Abschluss der Veranstaltung am 27.06.2009 bildete der Festvortrag von Prof. em. Dr. Dieter Hertz-Eichenrode, Berlin, im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie zum Thema "Friedrich von Holstein oder Deutschland zwischen Sicherheits- und Machtpolitik in den Jahren 1880 bis 1909"

Der Vorsitzende des Fördervereins Invalidenfriedhof e. V., Klaus Francke, überreicht ihm als Zeichen des Dankes und der Anerkennung das Buch "Der Invalidenfriedhof - Rettung eines Nationaldenkmals".

 
links: Prof. em. Dr. Dieter Hertz-Eichenrode



Die Stiftung Deutscher Offizierbund setzte auch im Jahre 2009 ihre Untersützung für die Tätigkeit unseres Fördervereins bei der Wiederherstellung des Invalidenfriedhofs fort.

Am 16. Juni 2009 übergaben der Vorsitzende des Präsidiums der Stiftung Deutscher Offizierbund, Hauptmann a. D. Dieter Herzing und der Schatzmeister, Hauptmann a. D. Dieter Kaiser, im Bundesmisterium der Vertedigung im Beisein von Verteidigungsminister Dr. Franz Josef Jung einen Scheck in Höhe von 1.000,00 Euro an den Vorsitzenden des Fördervereins Invalidenfriedhof e. V., Herrn Klaus Francke.

Foto rechts oben:

Übergabe des Schecks durch den Schatzmeister Kaiser

Foto rechts unten:

Gratulation von Verteidigunsminister Dr. Jung an den Vereinsvorsitzenden Francke

 
Übergabe des Schecks durch den Schatzmeister Kaiser

Gratulation von Verteidigunsminister Dr. Jung an den Vereinsvorsitzenden Francke



Ehrung für General Friedrich Wilhelm von Rohdich

Aus Anlass des 290. Geburtstages des Generals der Infanterie und preußischen Kriegsministers, Friedrich Wilhelm von Rohdich, hatte der Stiftungsrat des von Rohdich'schen Legatenfonds am 05. Mai 2009 zu einer Kranzniederlegung auf dem Invalidenfriedhof eingeladen.

Neben dem Bundesminister der Verteidigung, Dr. Franz Josef Jung, MdB, und dem Parlamentarischen Staatssekretär im BMVg, Christian Schmidt, MdB, und Mitglied unseres Fördervereins, waren auch der Vereinsvorsitzende Klaus Francke, MdB a. D., und der Geschäftsführer Hans Joachim Jung dieser Einladung gefolgt. Am Grabmal von General von Rohdich legte Herr Francke für den Förderverein Invalidenfriedof e. V. ein Grabgebinde nieder.

Foto rechts oben:

Beginn des militärischen Zeremoniells - Verteidigungsminister Dr. Jung u. Vereinsvorsitzender Francke, dahinter Herr Jansen, Geschäftsführer des von Rohdich'schen Legatenfonds

Foto rechts unten:

Oberst d. R. Albrecht W. Schwabe, Stiftunsvorsitzender des von Rohdiich'schen Legatenfonds, bei seiner Gedenkrede für den Stiftungsgründer, General von Rohdich

 
Kranzniederlegung mit Bundesminister der Verteidigung, Dr. Franz Josef Jung, MdB

Oberst d. R. Albrecht W. Schwabe, Stiftunsvorsitzender des von Rohdiich'schen Legatenfonds



Schriftführer des Fördervereins Invalidenfriedhof e. V. erhielt hohe Auszeichnung

In Anerkennung der um Volk und Staat erworbenen besonderen Verdienste verlieh der Bundespräsident Horst Köhler dem Schriftführer des Fördervereins Invalidenfriedhof e. V. Hans Joachim Jung die "Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland".

Im Auftrag des Bundespräsidenten wurde ihm diese Medaille am 18. Februar 2009 von der Senatorin für Stadtentwicklung Ingeborg Junge-Reyer überreicht (siehe Bild).

In ihrer Laudatio würdigte sie die mehr als 13-jährige ehrenamtliche Tätigkeit "zur Erhaltung des Invalidenfriedhofs als einem Spiegelbild unserer gesellschaftlichen, städtebaulichen und kulturellen Entwicklung". Sie bezeichnete das Vorstandsmitglied Jung nicht nur als "Drehscheibe des Vereins", sondern auch als die "Seele des Invalidenfriedhofs", die das gesamte Vereinsleben organisiert, die Kontakte zur interessierten Öffentlichkeit, dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, dem Landesdenkmalamt Berlin und dem Bezirksamt Mitte von Berlin pflegt sowie mit zahlreichen Interviews und Friedhofsführungen eine äußerst wirkungsvolle Öffentlichkeitsarbeit leistet".

In seinem Trinkspruch wertete Vorstandsmitglied Jung diese Verdienstmedaille als "eine kollektive Auszeichnung, denn ohne die engagierte Tätigkeit einer Vielzahl von Personen wäre es undenkbar gewesen, dem Invalidenfriedhof wenigstens einen Teil seiner einstigen historischen Würde wiederzugeben".

 
Hans Joachim Jung erhält die Auszeichnung aus den Händen der Senatorin für Stadtentwicklung Ingeborg Junge-Reyer


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