Glockenläuten der historischen Kaiserin-Augusta-Glocke

15. November 2026 & 22. November 2026

 Die nächsten Termine für das Läuten der historischen Kaiserin-Augusta-Glocke sind:

„Volkstrauertag“, am 15. November 2026 und  „Totensonntag“, am 22. November 2026, jeweils um 10.00 Uhr. Der Vorstand des Fördervereins Invalidenfriedhof e.V.

Gottesdienst unterm Glockenturm

09. August 2026

Rekordbeteiligung bei dem nun schon sechsten Gottesdienst der Evangelischen Kirchengemeinde am Weinberg. Etwa 65 Gemeindemitglieder und erstaunlich viele Mitglieder unseres Fördervereins fanden sich am Sonntag, dem 09. August 2026, 10.30 Uhr, bei hochsommerlichen Temperaturen unter dem Glockenturm auf dem Invalidenfriedhof ein.
Der von der Evangelischen Kirchengemeinde in engem Zusammenwirken mit dem Vorstand des Födervereins Invalidenfriedhof e.V. veranstaltete Gottesdienst war auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg, zumal auch wieder mehrmals der einmalige Klang der historischen Kaiserin-Augusta-Glocke zu hören war. 
Die Pfarerrin der Evanglischen Kirchengemeinde, Frau Dr. Christine Schlund, hatte ihre sonntägliche Andacht unter das Motto „Das Zeitliche segnen“ gesellt. In ihrer Predigt erinnerte sie u.a. an die Sprengung der Gnaden-Kirche am 06.August 1967 und das unendliche Leiden, dass dem Invalidenfriedhof duch das DDR-Grenzregime zugefügt wurde. Sie dankte aber auch dem Förderverein Invalidenfriedhof e.V. für sein Engagement zur Wiederbelebung des historischen Invalidenfriedhofs und das Aufhägen der historischen Kaiserin-Augusta-Glocke, denn ohne das alles wären die beliebten Gottesdienste an diesem historischen Ort undenkbar. In ihren Schlussworten dankte sie auch dem Orchester- und Kirchenmusiker Stefan Heitbrink für seine professionelle musikalisiche Begleitung dieses Gottesdienstes. 
Einhelliger Tenor beim Auseinandergehen: Beim Gottesdienst im nächsten Jahr finden wir uns hier wieder ein.

31. ordentliche Mitgliederversammlung

20. Juni 2026

Bei hochsommerlichen Temperaturen startete am Sonnabend, dem 20. Juni 2026, die 31.Ordentliche Mitgliederversammlung unseres Fördervereins Invalidenfriedhof e.V.
Nach dem traditionellen Läuten der historischen Kaiserin-Augusta-Glocke zu Beginn der Veranstaltung wurden die Mitglieder vom Vereinsvorsitzenden, Dr. Klaus-Henning von Krosigk, begrüßt und zur Kranzniederlegung
am Scharnhorst-Grabmal gebeten, an dem unser Vereinsvorsitzende gemeinsam mit dem Präsidenten des Scharnhorst-Komitees Bordenau e.V., Thomas Stolte, einen Kranz niederlegte.
Auch in diesem Jahr fand sie mit Kranzträgern und Ehrenposten der 3. Kompanie des Wachbataillons
beim Bundesministerium der Verteidigung sowie Musikern des Stabsmusikkorps der Bundeswehr statt.

Dann folgte traditionsgemäß der Rundgang über den Friedhof zu den im letzten Berichtszeitraum realisierten Projekten. Höhepunkt dabei war u.a. die Einweihung der Grabstätte des preußischen Generals der Infanterie und Militärschriftstellers, General Ludewig vom Reiche. Dank der großzügigen finanziellen Unterstützung des Landesdenkmalamts Berlin konnte die lange verschollene und zerbrochene Metallplatte in hervorragender Weise wieder restauriert werden.

Nach dem Rundgang wurde die Veranstaltung im Hörssal „Kaiser Wilhelm I.“ bei der gegenüberliegenden Firma Storz mit dem Festvortrag fortgesetzt, der in diesem Jahr aus zwei Teilen bestand.  Zunächst referierte Oberregierungsrat Tinko Weibezahl von der Abt. Öffentlichkeitsarbeit der Heimatschutzdivision Berlin zum Ausspruch von General von Scharnhorst „Jeder Bürger eines Staates ist der geborene Verteidiger desselben“.
Dem schloss sich der Vortrag des Chefs des Stabes der Heimatschutzdivision Berlin, Oberst i.G. Stefan Frankenberger, zum Thema „Heimatschutzdivision  – Antwort auf die Bedrohung Deutschlands“ an.

Kranzträger und Ehrenposten des Wachbataillons sowie Trompeter und Trommler des Stabsmusikorps gaben der Kranzniederlegung ein besonderes Gepräge

Die restaurierte und eingeweihte Grabstätte von General von Reiche. Vereinsvorsitzender Dr. von Krosigk bedankt sich bei den Referenten, Oberst i.G. Frankenberger u. Oberregierungsrat Weibezahl, für die interessanten Vorträge

Gottesdienst und Glockenläuten

22. März 2026

Am Sonntag, dem 22. März 2026, 12.00 Uhr, fand nunmehr schon zum fünten Mal ein Gottesdienst der Evangelischen Kirchengemeinde am Weinberg auf dem Invalidenfriedhof statt. Etwa vierzig Gemeindemitglider und einge Mitglieder des Fördervereins Invalidenfriedhof e. V. hatten sich bei herrlichem Frühlingswetter unter dem Glockenturm auf dem Invalidenfriedhof versammelt.
Der 22. März wurde nicht zufällig ausgewählt, war es doch der Tag, da im Jahr 1895 diese Glocke anlässlich der Kirchweihe der 1967 gespengten  Gnaden-Kirche durch Kaiserin Augusta gespendet und übergeben wude. Pfarrerin Ulrike Wohlrab, die diese Veranstaltung wieder in hervorragender Art und Weise mit Unterstützung des Vorstands des Fördervereins Invalidenfriedhof e. V. organsiert hatte, erinnerte in ihrer Predigt an die in die Glocke eingravierten historischen Bibelsprüche „Die Lebenden rufe ich, die Toten beklage ich und Blitze breche ich“ sowie „Seid wachsam in Hoffnung, geduldig in Trübsal, haltet an am Gebet“ und ordnete diese biblischen Widmungssprüche in unsere heutige Zeit ein.
Feierlich umrahmt wurde die Predigt durch Gesänge bekannter Kirchenlieder, begleitet vom Bambusflötenensemble Berlin unter Leitung von Ursula Rothen Kern (auf dem Foto dritte von rechts). Bei anschließenden Gesprächen bei einer Tasse Kaffee, an denen sich auch Friedhofsbesucher beteiligten, war man sich einig, dass diese Tradition in keinem Falle einschlafen darf.